FWM Chronik September 2014

Aus GILLBACHBAHN

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Inhaltsverzeichnis

Wochenbericht 22.- 26.9.2014


nach längerer Zeit melde ich mich wieder einmal mit den neusten Nachrichten aus dem Feldbahnmuseum Oekoven. Wie ihr euch sicher denken könnt, wurde hier wieder einiges geschafft. Aber der Reihe nach…

Einweihung Bistro 600

Am vorletzten Betriebstag (7.9.2014) wurde unser Bistro 600 eingeweiht. Unser Vereinsmitglied und Bürgermeister Martin Mertens kam um sich unser neues Bistro anzusehen. Obwohl wir noch einige Arbeiten und Verbesserungen vornehmen müssen, können wir trotzdem sagen, dass das Bistro gut angenommen wird.

Dampflok-Arbeitswoche

In der KW 39 führten wir unsere 4. Arbeitswoche für die Dampflok durch. In diesen 5 Tagen wurde viel geschafft. Für die Beköstigung der Mitarbeiter sorgte Reinhold. Es wurde im Bistro gefrühstückt und auch das 3-Gänge-Mittagessen eingenommen. Arbeiter in der „Dampflokwoche“ waren: Sven, Lothar, Günter, Marcus, Olaf, Reinhold, Peter H., Dima, Kai, Martin, Ulrike W. Sven hat einen ausführlichen und interessanten Bericht auf unserer Wiki-Seite veröffentlicht. Nachzulesen unter: FWM_Lok_4_Arbeitsbericht_KW39-2014

Hier ein kleiner Auszug aus dem Bericht:

  • Im Einzelnen wurden folgende Arbeiten ausgeführt:
  • Reparatur und Montage des Schornsteins
  • Einschweißen eines Verstärkungsringes auf den Rauchkammerscheitel.
  • Aufarbeiten, Isolieren und Montage der Einströmrohre
  • Aufarbeiten und Montage der Ausströmrohre
  • Aufarbeiten, Ausrichten und Montage Blasrohrkopfes
  • Aufarbeiten, Ausrichten und Montage des Hilfsbläsers
  • Aufarbeiten und Montage der Rauchkammertür
  • Aufschweißen und Schleifen des Rauchkammertürringes
  • Lackierung der Rauchkammer
  • Anbringung Pfeife

Ein wesentlichen Teil der Arbeitswoche machte die Fertigstellung der Lackierung von Kohlekästen und Führerhaus aus. Die dunkelgrün lackierten Flächen sollten gemäß des Auslieferungszustandes 40 mm breite schwarze und 4 mm breite gelbe Zierlinien erhalten. Um diese möglichst exakt ausführen zu können, wurden vor der Arbeitswoche die zur Verfügung stehenden historischen Fotos baugleicher Lokomotiven analysiert und Farbmustertafeln erstellt. Mit speziellem Abklebeband, welches ein Unterlaufen von Lack durch Kapillarwirkung verhindert, erfolgte nun das Begrenzen der der ersten Kanten. Anschließend wurde mittels Farbrolle schwarzer Lack aufgetragen und das Abklebeband umgehend entfernt. Das Ergebnis war ausgesprochen zufriedenstellend. Um die Fertigstellung der schwarzen Zierlinien zu erreichen wurde bis spät in die Nacht gearbeitet. Am nächsten Tag sollte dann das Aufbringen der schmalen gelben Linien erfolgen. Zunächst wurde dazu ein Liniergerät aus der Oldtimerrestaurierung ausprobiert, welches jedoch nur auf ebenen Flächen und mit ungleichmäßiger Linienstärke funktionierte. Daher wurde dann doch der mühevolle Weg des Abklebens gegangen. Fast drei Tage lang wurde abgeklebt und lackiert. Das Ergebnis jedoch überzeugte und rechtfertigt den enormen Aufwand. Von den erhalten Maschinen des Typs Hilax II. Bauform ist die Lok 4 nun die einzige in Europa mit annähernd originalem Farbkleid.

Restarbeiten Bistro 600

Im Bistro wurden die Porzellanfassungen der Leuchten für die Montage vorbereitet. Am Sa 4.10.2014 konnte Steffen die Leuchten im Bistro anbringen.

Gleisvorfeld Museumshalle

Des weiteren wurde am Gleisvorfeld weiter gearbeitet. Der starke Wildwuchs wurde entfernt und die Schwellen herausgenommen. Die Schienen wurden auf die richtige Höhe gesetzt und ausnivelliert. Nun wird in den nächsten Tagen die Stahlarmierung eingelegt und dann kann der Beton kommen.

Betriebstage

Aufgrund von Herbstferien und Oktoberfesten war unser letzter Betriebstag am 5.10.2014 nicht ganz so gut besucht wie an den vorherigen Fahrtagen. Aber auch da verzeichneten wir wieder viele neue Gäste. Grünschnitt und Vorbereitungsarbeiten für den kommenden Betriebstag wurden von Günter, Reinhold, Ute, Marcus und Lothar durchgeführt.

Vorbereitungen für die Nikolausfahrten

Für die Nikolausfahrten wurden 343 Flyer gedruckt und die Kindergärten angeschrieben. Die Reservierungsphase rollt nun an.

Persönliche Werkzeuge