FWM-Museumskonzept

Aus GILLBACHBAHN

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Entstanden auf Grundlage der Checklisten des Deutschen Museumsbundes (DMB).

Die Erläuterungstexte und die Fragestellungen der DMB-Checklisten sind 
der besseren Verständlichkeit wegen in diesem Konzept wiedergegeben.
Mit --- sind Fragen gekennzeichnet, die noch bearbeitet werden müssen.

Inhaltsverzeichnis

Teil A: Beschreibung und Analyse des Ist-Zustands

Die Fragen zum Ist-Zustand helfen, den Status quo zu ermitteln
und Stärken und Schwächen klar zu definieren. Basierend auf 
dieser Analyse können so mittel- bis langfristige Ziele und 
sich daraus ableitende Strategien und Maßnahmen formuliert 
werden. 
Aus der komplexen Betrachtung aller relevanten Entwicklungsziele
resultiert dann im nächsten Schritt eine Prioritätenliste. Diese 
bildet die Grundlage für einen zeitlich gegliederten Handlungsplan. 
Ob und welche Veränderungen – auch in Bezug auf die Rahmen- 
bedingungen – umsetzbar sind, kann dann entschieden werden. 
Ziel des Museumskonzepts ist die Profilbestimmung des Museums. 
Inhaltliche, sachliche, finanzielle und mentale Ressourcen sind 
ebenso Ausschlag gebend für das Profil eines Museums wie seine 
Einbindung in vorhandene Strukturen. 

0. Allgemeines zur Geschichte, der Entwicklung und dem Profil des Museums bis zur Gegenwart

Die Entstehung und die Entwicklungslinien des Museums bis heute 
nachzuzeichnen und dabei seine Besonderheiten klar herauszuarbeiten,
bietet einen guten Einstieg in die Auseinandersetzung mit dem 
aktuellen Erscheinungsbild des Museums. 

Was war der Anlass, das Museum zu gründen?

  • Das Transportsystem "Feldbahn" im engeren Sinne entstand 1875 in Frankreich. Vorläufer dieser Technik lassen sich bis in´s Mittelalter (Erzbergbau) zurückverfolgen. Die Feldbahn erreichte bis 1900 weltweite Verbreitung als innerbetriebliches Transportmittel, als Transportmittel auf Baustellen und als militärisches Transportsystem. In fast allen Bereichen der Wirtschaft waren Feldbahnen anzutreffen. Im Ersten Weltkrieg war die Feldbahn das wichtigste Transportmittel aller Kriegsparteien (außer Russland) zur Versorgung der Front. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Feldbahnen zu Stadtenttrümmerung und auf Großbaustellen eingesetzt. Der Ersatz dieses Transportmittels durch Lastkraftwagen war aber zu dieser Zeit schon absehbar. In den 1970er Jahren war dieser Wandel fast vollständig vollzogen. Heute existieren Feldbahnen im gewerblichen Einsatz im Wesentlichen nur noch in den Nischen
    • Torfgewinnung
    • Untertage-Bergbau
    • Tunnelbau.
  • Obwohl Feldbahnen zu den ersten Produkten industrieller Massenfertigung gehörten, und zwischen 1900 und 1950 in fast allen industriellen Bereichen präsent waren, war die Rezeption in der Öffentlichkeit und in der technisch-wissenschaftlichen Literatur nur gering. Das lag zum einen daran, daß solche Lorenbahnen zwar allgegenwärtig, aber doch unscheinbar waren, und oft technisch sehr einfach gestaltet waren, und nur geringer Anlass oder Notwendigkeit zu technischer Innovation bestand.

Welche Entwicklungsphasen des Museums können unterschieden werden? (Gründungsinitiative, einflussreiche Personen des Museums bzw. im Umfeld, Schwerpunkte der Arbeit …)

  • 1970 konnte der Berufsschüler Bernd Thul von einem Klassenkameraden eine der funktionslos gewordenen Feldbahn-Loks des elterlichen Betriebes erworben werden. Weitere Lokomotiven, Loren und Gleismaterial folgten. Um diese Sammlung bildete sich ein Freundeskreis, der sich für Feldbahnen interessierte, und eine Schauanlage errichten wollte.
  • 1976 wurde ein Verein gegründet: "Feld- und Werksbahnmuseum e.V." gegründet. Es wurde ein geeignetes Gelände gesucht, um dort eine Gleisanlage und ein Museumsgebäude mit Werkstatt errichten zu können. Um für den Zweck geeignet zu sein, sollte die Fläche einen länglichen, schmalen Zuschnitt haben, und von Wohnbebauung weit entfernt sein, um Probleme mit Anwohnern auszuschließen. Einen historischen Bezug zur Bahngeschichte sollte der Standort ebenfalls haben.
  • Die Wahl fiel auf einen ehemaligen Kohlenbahn-Anschlußbahnhof (Bahnhof Oekoven) der damaligen Rheinbraun (heute RWE-Power), der wegen der Stillegung zweier Brikettfabriken stark zurückgebaut worden war. Ein 1,4 Ha großes Gelände wurde zunächst gepachtet, später dann gekauft.
  • In den ersten 10 Jahren wurde das Gelände eingezäunt, 1200m Gleis verlegt, und ein Lokschuppen (Abstellung, Werkstatt, Ausstellung) gebaut. Sehr früh erfolge dann auch die Eröffnung des Museums als reine Museumsbahn (Fahrbetrieb), um Einnahmen zu erzielen, und in der Öffentlichkeit präsent zu sein und wahrgenommen zu werden.
  • Im Zeitraum 1986 bis 1998 wurde die Infrastruktur des Geländes weiter ausgebaut, und die Sammlung erheblich erweitert. Die Sammlung ist nun abgeschlossen.
  • 1998 wurde das Museumsgelände durch Zukauf von benachbartem Ackerland um 0,8 Ha erweitert. Die Zufahrt zum Gelände wurde verlegt. 2004 wurde mit dem Bau einer Ausstellungshalle begonnen.
  • Im Jahr 2012 steht die Eröffnung der Ausstellungshalle unmittelbar bevor.

Was wurde gesammelt und aus welchen Interessen und Motivationen heraus? (Sammlungsgebiete, Sammlungsschwerpunkte …)

  • Gesammelt werden Feldbahn Lokomotiven, Wagen (Loren), Gleismaterial und Gegenstände, die mit Feldbahnen in unmittelbarem Funktionszusammenhang stehen. Das kann Be- und Entladetechnik, typisches Ladegut, Werkzeug, Utensilien etc. sein. Der Schwerpunkt liegt auf der Spurweite von 600mm. Das Sammelgebiet schließt Gruben- und Kleinbahnen dieser Spurweite ein.
  • Daneben sammelt das Museum Literatur und Archivalien zum Thema Feldbahnen.

Gab es Sammlungsverluste? (Umzüge, Kriege, Katastrophen, Verkauf, Zusammenlegung …)

  • Das Feldbahnmuseum Oekoven wurde als "Feld- und Werksbahnmuseum" gegründet, und hatte in der Anfangszeit den Anspruch, auch normalspurige Fahrzeuge von Anschlußbahnen (sog. Werksbahnen) auszustellen. So besaß das Museum in der Anfangszeit auch normalspurige Dampfspeicherloks. Dieser Weg wurde recht früh verlassen. Die normalspurigen Fahrzeuge wurden an andere Museen oder Sammlungen abgegeben. Eine Dampfspeicherlok (Hohenzollern AG Nr. 2542 Bj. 1910) wurde an das Deutsche Dampflokomotivmuseum in Neuenmarkt-Wirsberg abgeben, und ist dort noch heute als Exponat vorhanden.
  • Einige Objekte in Privateigentum sind in Form von Dauerleihgaben in die Sammlung integriert. In den 1980er und 1990er Jahren wurden einige dieser Dauerleihgaben von ihren Eigentümern zu anderen Museen oder Standorten umgesetzt.

Beeinflussten wirtschaftliche und politische Verhältnisse die Arbeit des Museums?

  • Die der Betrieb des Museums wird von äußeren Einflüssen kaum beeinflusst. Das Museum erwirtschaftet die Betriebskosten selbst.
  • Investitionen (Erweiterungen, Beschaffung von Exponaten) sind stark von Zuschüssen oder Spenden abhängig.

Was für Gebäude nutzt das Museum? (Museumsneubau, Baudenkmal / historische Gebäude in Nachnutzung, inhaltlicher Zusammenhang mit Sammlung / Museumstyp …)

  • (FWM-Gebäude)
    • Gebäude 1: Kasse und Museumsshop (25qm), Büro (25qm), Ausstellung "Eisenbahn am Niederrhein" (110qm), Neubau, Fertigstellung 2012
    • Gebäude 2: Wechselausstellung, Bibliothek, Archiv, (150qm) Neubau, 2009 fertiggestellt.
    • Gebäude 3: Werkstatt (Schlosserei; 150qm), Neubau, Baubeginn 2012.
    • Gebäude 4: Aufenthaltsraum (150qm), Neubau, Baubeginn 201x.
    • Gebäude 5: Holzwerkstatt (150qm), Neubau, Baubeginn 201x
    • Gebäude 11: Ausstellungshalle 675qm), Cafeteria (140qm), Neubau, 2012 fertiggestellt.
    • Gebäude 12: Lokschuppen, Werkstatt, Lager (450qm), Neubau 1986 fertiggestellt.
    • Gebäude 13: Sozialraum (Eisenbahnwaggon B3y; 36qm).
    • (Gebäude 14: Projekt; Lokschuppen für die Gartenbahn)
    • Gebäude 15: Magazin (12qm), Neubau 1980 fertiggestellt.
    • Gebäude 16: Bahnhof Oekoven K, (30qm), hist. Zugabfertiger-Gebäude des Rangierbahnhofs Oekoven.
    • (Gebäude 17: Stellwerk Oof, von 1976 bis 2008 von DB angemietet, nicht mehr von Feldbahnmuseum genutzt.)

Wie ist die örtliche, geografische Lage und wirtschaftliche Struktur des Museumsumfelds? (Städtebauliches Umfeld, Ortskern, Stadtrandlage, Gebiet, strukturschwache oder aufstrebende Region, agrarisch oder urban geprägt …)

  • Das Feldbahnmuseum Oekoven befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs Oekoven an der Eisenbahnstrecke Mönchengladbach-Köln. Dieser Bahnhof liegt auf "freiem Feld", etwa einen Kilometer von der Ortschaft Oekoven entfernt. Die nächsten größeren Orte sind Grevenbroich im Norden und Rommerskirchen im Süden. Im Einzugsbereich bis 30km liegen die Städte Köln, Neuss, Düsseldorf und Mönchengladbach.
  • Das unmittelbare Umland ist einerseits landwirtschaftlich geprägt, andererseits befinden sich in wenigen Kilometern Entfernung vier Braunkohlen-Großkraftwerke, der Braunkohlen-Tagebau Garzweiler und die Abraumhalde "Vollrather Höhe".

Welche Funktion hat das Museum in seinem Umfeld? (Begegnungsstätte, Teil eines Kulturzentrums, Veranstaltungsort …)

  • Das Museum hat Funktionen als
    • Kulturelle und Bildungseinrichtung
    • Touristische Einrichtung und
    • Freizeiteinrichtung für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Museums

Gab oder gibt es Kooperationen mit anderen Bildungsinstitutionen? (Universitäten, Schulen, Vereine …)

  • Zur Zeit besteht keine solche Kooperation. Sie ist aber geplant.

Arbeitet die Einrichtung mit anderen Museen zusammen? (regional, national, international)

  • Das Feldbahnmuseum Oekoven arbeitet mit anderen Museen mit ähnlicher Thematik in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Estland und Polen zusammen.
  • Eine Zusammenarbeit mit benachbarten Einrichtungen mit technik- oder wirtschaftsgeschichtlicher Ausrichtung ist geplant:

Welche Bereiche der Museumsarbeit sind besonders betont und bestimmen den Charakter des Museums? (z. B. Dokumentationsstätte, Schausammlung, Lehrsammlung, Wissenslabor, Kindermuseum)

  • Das Feldbahnmuseum Oekoven ist ein Freilichtmuseum und eine Museumsbahn. Es soll zur Schau- und Lehrsammlung weiterentwickelt werden.

Was ist das Besondere, das Unverwechselbare und das Einzigartige des Museums? (Alleinstellungsmerkmal / e?)

  • Regionale Alleinstellungsmerkmale
    • Feldbahnen kamen in vielen Bereichen der Wirtschaft zum Einsatz. Typisch für das Rheinland ist die Ziegel-Industrie, in der die Feldbahn eine zentrale Rolle im Produktionsprozess spielt. Im Feldbahnmuseum sind viele Exponate (Feldbahnfahrzeuge und Fördertechnik) aus diesem Bereich vorhanden.
    • Typische überregionale Einsatzbereiche für Feldbahnen sind Baustellen und die Stadtenttrümmerung nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Bestand sind Exponate regionaler Baufirmen, die auch auf der Trümmerbahn Köln zum Einsatz kamen.
    • Feldbahnen für militärische Einsatzzwecke wurden an verschiedenen Standorten in Deutschland vorgehalten. Uns am nächsten gelegen sind die Standorte in Köln=Wahn und Elsenborn.
    • In den Gründungsjahren des Museums wurde ein Sammlungsschwerpunkt "Braunkohle" begonnen, und auch von der Rheinbraun AG unterstützt. Diese Unterstützung ist später zum Erliegen gekommen, weshalb dieser Bereich aufgrund knapper Mittel nicht weiter betrieben werden konnte. Hier bestehen Chancen für die Zukunft.
Lok 1
Lok 41


  • Exponatbezogene Alleinstellungsmerkmale
    • FWM Lok 1, Heeresfeldbahn-Brigadelok, nach dem Ersten Weltkrieg im Rheinischen Steinkohlenbergbau eingesetzt.
    • FWM Wagen 577, Wasserwagen (Tender) zur Brigadelok,
    • FWM Lok 6, Jung 1956, letzte in der Bundesrepublik gebaute Schmalspur-Dampflok.
    • FWM Lok 16, Kriegsmotorlok (Zweiter Weltkrieg) einzige bekannte noch erhaltene Lok mit Holzvergaser-Antrieb.
    • FWM Lok 35, eines der letzten erhaltenen Exemplare (europaweit drei bekannt) der für den Ersten Weltkrieg gebauten Motorlok C XIV. Die C XIV ist die erste Motorlok, die in Großserie von DEUTZ gebaut wurde, und damit die erste Verwendung von Verbrennungsmotoren im großen Stil im schienengebundenen Transport.
    • FWM Lok 36, DEUTZ-Lok mit Junkers Gegenkolbenmotor
    • FWM Lok 41, O&K Rl3, Trümmerbahnlok Köln, letztes Exemplar dieser Bautype
    • FWM Lok 42, Eigenbaulok eines Kleinbetriebs aus altem Heeresmaterial, Notlösung der Nachkriegszeit.
    • FWM Lok 82, BBC 1928, einzige bekannte noch erhaltene Lok mit Repulsionsmotor.
    • FWM Wagen 281, Schlackewagen
    • FWM Wagen 111, FWM Wagen 112, FWM Wagen 113, FWM Wagen 115: Kleinbahnwagen
    • Eimerkettenbagger
    • Rheinbraunlok
    • Holzkastenkipper
    • Lorenzug Reichsautobahnbau (12 Stück 1,75cbm Kipploren)
    • Holzlore
    • Eine Vielzahl der Motor-Lokomotiven des Feldbahnmuseums Oekoven besitzt besondere Antriebstechnik und Antriebskonzepte. (Motor- und Getriebetechnik)
    • Die Sammlungsgegenstände wurden in Zugzusammenhängen gesammelt. So existiert beispielsweise für viele Loks auch der zugehörige, komplette Lorenzug.
  • (Eine Aufstellung der Fahrzeuge findet sich hier [1], eine Liste der übrigen Exponate ist in Bearbeitung [Stand 05/2012].)

1. Dauerhafte institutionelle und finanzielle Basis (Rahmenbedingungen)

Grundlegend für den Museumsbetrieb sind eine gesicherte Trägerschaft 
und eine den Erfordernissen entsprechende finanzielle, räumliche und 
personelle Ausstattung. Oftmals ändern sich die Rahmenbedingungen. 
Hier gilt es zu analysieren, ob die genannten Faktoren genügend Spielraum 
bzw. Absicherung für einen dauerhaften, geregelten Museumsbetrieb bieten. 

Institutionelle und finanzielle Basis sowie räumliche Gegebenheiten

Institutionelle Basis

Welche Rechtsform hat das Museum? (Zweckbetrieb eines gemeinnützigen Vereines mit Status der Gemeinnützigkeit?)

  • Das Feldbahnmuseum Oekoven ist ein eingetragener Verein.

Wer ist Eigentümer der Liegenschaften?

  • Das Feldbahnmuseum Oekoven (e.V.). Eine Randfläche, die für den Betrieb des Museums nicht unbedingt notwendig ist, ist angepachtet.

Ist die Nutzung der Liegenschaften dauerhaft vertraglich gesichert?

  • Aufgrund der Eigentumslage nicht notwendig.

Wer ist für die Unterhaltung des Gebäudes / der Gebäude zuständig?

  • Die Mitarbeiter des Museums.

Wer ist bzw. sind Eigentümer der Sammlung?

  • Alle für den Museumsbetrieb notwendigen Sammlungsgegenstände stehen im Eigentum des Museums. Einige Sammlungsgegenstände sind von Privatpersonen dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

Wie hoch ist der Anteil der Leihgaben?

  • Lokomotiven: 40%
  • Wagen, Loren: 20%
  • anders: 0%

Sind die Sammlungsobjekte versichert?

  • Es besteht keine Sachversicherung.

Finanzielle Basis

Wie wird die Grundfinanzierung des Museums gesichert? (Absprachen, Vereinbarungen / Verträge, Ratsbeschlüsse …)

  • Die Grundfinanzierung erfolgt aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb und den Mitgliedsbeiträgen.

Aus welchen Quellen speist sich die Finanzierung des Museums? (Anteil des Trägers, Anteil selbst erwirtschafteter Mittel, Drittmittel …)

  • Der laufende Betrieb wird aus den laufenden Einnahmen finanziert. Investitionen (Baumaßnahmen, Beschaffung von Exponaten) werden durch Zuschüsse und Spenden finanziert:
    • NRW-Stiftung
    • Rhein Kreis Neuss
    • Gemeinde Rommerskirchen
    • Firmen und Privatpersonen

Verfügt das Museum über Vermögenswerte? (Kapital, Immobilien … siehe Eröffnungsbilanz)

  • Die Vermögenswerte des Museums bestehen in erster Linie aus den
    • museumseigenen Immobilien und
    • museumseigenen Exponaten.

Stellt das Museum einen Haushaltsplan auf?

  • Ja.

Was enthält der Haushaltsplan? (Grundfinanzierung: 1. Einnahmen: Erträge und / oder Zuwendungen, Eigenmittel z. B. in Form von Erlösen aus Eintritt, Shop, Gastronomie, Raumvermietung …, 2. Ausgaben: Personalaufwendungen und Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen)

  • Einnahmen:
    • Mitgliedsbeiträge
    • Fahrgeldeinnahmen (Zweckbetrieb)
    • Fahrgeldeinnahmen (Geschäftsbetrieb)
    • Einnahmen der Gastronomie
    • Einnahmen des Museumsshops
    • Leistungen der Museumswerkstatt
  • Ausgaben:
    • Betriebsstoffe
    • Verkaufsgut
    • Energiekosten
    • Versicherungen
    • Restaurierungskosten
    • Verwaltung und Steuern

Wie hoch ist der prozentuale Anteil der Haushaltsmittel für die unterschiedlichen Aufgabenfelder?

  • Sammeln 10%
  • Bewahren 20%
  • Forschen 10%
  • Ausstellen und Vermitteln 20%
  • Gebäudeunterhalt 20%
  • Bahnbetrieb 20%

Wie wird der Haushalt geführt? (Kameralistik, Doppik, Globalhaushalt?)

  • Durch Einnahmen-Überschußrechnung.

Ist eine Übertragung von Haushaltsmitteln in das Folgejahr möglich?

  • Ja.

In welcher Höhe dürfen die Einnahmen für die Museumsarbeit verwendet werden?

  • Der gesamte Überschuss des Geschäftsbetriebs wird für die Museumsarbeit verwendet.

Wird Kosten- und Erlöscontrolling betrieben?

  • Ja.

Werden externe Finanzmittel eingeworben? (Projektförderung, Drittmittel, sonstiges Fundraising / Sponsoring …)

  • Ja.

Wird das Museum durch einen Förderverein oder Freundeskreis etc. finanziell oder ideell unterstützt? (Förderung von Ankäufen / Veranstaltungen, ehrenamtliche Mitarbeit im Museum …)

  • Ja. Der Förderverein betreibt das Museum. Es gibt keine zweite Institution.

Welche wirtschaftliche Bedeutung hat das Museum für den Ort, die Stadt, die Region?

  • Es werden durch das Museum Aufträge an ortsansässige Handwerksbetriebe vergeben. Es finden Übernachtungen von Fachbesuchergruppen mit weiten Anreisewegen statt. Der Umfang ist sehr gering.

Räumliche Gegebenheiten

Eignet sich das Gebäude für eine museale Nutzung? (Lage, Bausubstanz, Raumbedarf, Klima, Licht, Energie …)

  • Die Museumshalle (Neubau) eignet sich für die museale Nutzung. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Exponate für den rauen Einsatz in freier Witterung konzipiert sind, und daß oft eine Überdachung ohne besondere klimatische Anforderungen zur Substanzerhaltung ausreicht.

Wie ist die Raumnutzung? (genutzte Flächen, funktionale Aufteilung, Gebäudetyp, Gebäudealter, Haupthaus, Nebenhäuser, Depots …)

  • Gebäude 11 wird zu 100% museal genutzt. Die übrigen Gebäude dienen als Depot, Werkstatt, als Sozialraum oder sind dem Geschäftsbetrieb zugeordnet.

Gibt es einen Bericht über die baulichen Bedingungen? (Bauzustandsbericht, für Ausstellungs- und Depoträume)

  • Nein.

Sind Brand-, Wasser- und Einbruchmeldeanlagen vorhanden?

  • Es ist eine Brandmeldeanlage in den Gebäuden 1a, 1b, und 11 vorhanden. In allen Gebäuden bestehen Einbruch-Meldeanlagen.

Sind für das / die Museums- oder Depotgebäude Auflagen des Denkmalschutzes zu erfüllen?

  • Nein.

Wo besteht aktuell Investitionsbedarf? (Reparatur-, Sanierungs- und / oder Modernisierungsbedarf …)

  • Gebäude 13 benötigt einen neuen Außenanstrich.
  • Gebäude 11 soll langfristig erweitert werden.
  • Einige Überdachungen (nicht in der Gebäudeliste aufgezählt) benötigen in den nächsten Jahren eine neue Bedachung.

2. Leitbild

Leitbild und Museumskonzept bilden die Grundlage für die Museumsarbeit.
Sie bedingen sich gegenseitig, dienen der Orientierung und drücken das 
Selbstverständnis des Museums aus. Sie sind mit dem Träger und anderen 
Beteiligten abgestimmt und liegen in verbindlicher Form schriftlich vor.
Das Leitbild ist zugleich ein Instrument der inneren, aber vor allem der
äußeren Kommunikation des Museums. Möglichst alle Mitarbeiter wie auch 
der Träger sollten Gelegenheit erhalten, sich in den Leitbildprozess 
einzubringen. Wie alle Qualitätssicherungsinstrumente sollte das Leitbild
in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Das Leitbild macht die
Grundlinien für weitere Überlegungen, Planungen und Prioritäten deutlich.
Ein Leitbild ersetzt aber nicht die Erarbeitung eines Museumskonzeptes.
Ist ein Leitbild als Ausdruck des Selbstverständnisses seiner Mitarbeiter
bereits vorhanden, nimmt das Museumskonzept darauf Bezug; anderseits kann
ein Leitbildprozess auch auf Basis eines Museumskonzeptes angestoßen werden. 

Was ist die Grundausrichtung, der Auftrag und das Selbstverständnis des Museums?

  • Gegenstand der Museumsarbeit sind die Erhaltung von Sachzeugen der Feldbahngeschichte und die Wissensvermittlung über Feldbahnen. (Feldbahnen sind nichtöffentliche, schmalspurige Schienenbahnen, welche innerbetrieblichen Transportzwecken dienen.)
  • Regionaler Schwerpunkt der Arbeit sind dabei die Feldbahnen im Rheinland und den angrenzenden Gebieten.
  • Technikgeschichtlicher Schwerpunkt bildet der Zeitraum von etwa 1890 bis etwa 1990.
  • Für alle diese Bereiche soll durch Sammeln von Sachzeugen ein repräsentativer Querschnitt über die ehemals vorhandenen Ausprägungen der Feldbahnen gegeben werden.
  • Zu den Objekten des Museums gehören die Feldbahnfahrzeuge, die Gleisanlage sowie typische Vertreter angrenzender Fördertechnik. Zur Bewahrung historischer Dokumente betreibt das Museum ein Archiv.
  • Das Feldbahnmuseum Oekoven betrachtet sich als
    • familienfreundliche Freizeiteinrichtung
    • Technik- und sozialgeschichtliche Dokumentationseinrichtung
    • Bildungseinrichtung mit technischer Ausrichtung

Was sind Besonderheiten, Alleinstellungsmerkmal / e und was charakterisiert das Profil des Museums?

  • Das Feldbahnmuseum Oekoven macht die Exponate im Betrieb durch die Besucher erfahrbar.
  • Das Museum ermöglicht interessierten Personen am Aufbau und beim Betrieb des Museums mitzuwirken.
  • Das Museum setzt einige, ausgewählte Exponate in den überlieferten Betriebsweisen weiter ein. Die Baumaßnahmen des Museum werden unter Zuhilfenahme der Feldbahn durchgeführt.
  • Das Museum bewahrt Exponate auf, die Beispiele für Schlüsseltechniken des 20. Jahrhundert sind:
    • der Verbrennungsmotor
    • die schaltwerklose Elektro-Antriebstechnik
    • verschiedene Prinzipien der Kraftübertragung bei durch Verbrennungsmotor angetrieben Fahrzeugen.
  • Das Museum stellt die Exponate in einem übergeordneten Zusammenhang aus.

Was sind die Hauptaufgaben des Museums?

  • Das Feldbahnmuseum bewahrt Sachzeugen der Feldbahntechnik auf,
  • und hält die Kenntnisse und Fertigkeiten beim Umgang mit dieser Technik lebendig.

Welchen Wirkungskreis hat das Museum? (örtlich, regional, überregional …)

  • Das Museum betrachtet die Feldbahn im europäischen Kontext.
  • In der Ausstellung wird der Schwerpunkt auf Anwendung der Feldbahn im Rheinland gesetzt.
  • Bei Besuchen ist der Wirkungskreis ("Ausstrahlung") von der Fachkunde der Besucher abhängig.
    • Fachbesucher haben durchschnittlich eine wesentlich weitere Anreise als Personen, die sich mit der Materie noch nicht befasst haben.
    • 80% der Besucher haben eine Anfahrt bis 50km.
    • 18% bis 100km.
    • 2% haben eine weitere Anreise. (Zahlen aus 2006)

Welche Zielgruppen hat das Museum?

  • Die wichtigste Zielgruppe sind Besucher, insbesondere Familien, die ohne Vorkenntnisse der Materie das Museum besuchen.
  • Weiterhin richtet sich das Museum an Fachbesucher.

Welche Partner des Museums sind wichtig bzw. unverzichtbar?

  • Die ehrenamtlichen Mitarbeiter.
  • Die Institutionen, die das Museum bislang finanziell unterstützt haben.

Welchen Normen und Werten fühlt sich das Museum verpflichtet?

Was sind die Visionen und Generalziele des Museums?

Die folgende Liste überarbeiten, sortieren, aktualisieren und mit Punkt 10 -Handlungplan- abgleichen!
  • Alle Exponate müssen witterungsgeschützt aufbewahrt werden können (zu 80% erreicht). Dazu müssen weitere Gebäude errichtet werden.
  • Das Museum soll häufiger geöffnet sein.
  • Die Parkplatzsituation und das Wegenetz im Museum müssen verbessert werden.
  • Die Barrierefreiheit muß weiter ausgebaut werden.
  • Der Betrieb muß stets kostendeckend geführt werden können. (zu 100% erreicht).
  • Im Museum muß die Kompetenz im Umgang mit und der Restaurierung der Exponate gestärkt werden.
  • Die Werkstatt soll verbessert werden.
  • Die Gleisanlage innerhalb des Museum soll erweitert werden.
  • Weitere Exponate -Schwerpunkt Dampflokomotiven- sollen in Betrieb genommen werden.
  • Es ist wünschenswert, die Feldbahnstrecke bis zu einem Nachbarort zu erweitern.

Verfügt das Museum bereits über ein schriftlich fixiertes Leitbild?

3. Museumsmanagement

Leitungsaufgaben erfordern inhaltliche und organisatorische Kompetenzen,
die über die klassischen Arbeitsfelder Sammeln, Bewahren, Dokumentieren
und Forschen, Ausstellen und Vermitteln hinausgehen. Dazu gehören die
strategische Ausrichtung und Planung inhaltlicher, personeller, betrieblicher
und wirtschaftlicher Aspekte wie auch des Marketings und der Öffentlichkeitsarbeit.
Besucherorientiertes Denken ist für Museen unerlässlich. Dabei spielen
Besucherforschung und Besucherorientierung eine zentrale Rolle. Sie sind
wichtige Instrumente, Besucher zu gewinnen, von Angeboten des Museums zu
überzeugen und langfristig zu binden. Leitgedanke sollte sein, Museumsbesucher
nicht nur als Kunden eines Museums, sondern darüber hinaus als Gäste oder als
potenzielle Partner zu verstehen. Auch alle Produkt- und Serviceangebote und die
gesamte Kommunikation des Museums nach innen wie nach außen dürfen in einer
Bestandsaufnahme nicht fehlen. Je nach Möglichkeiten des Museums lohnt es sich,
ein ausführliches Marketingkonzept zu entwickeln. Der Schwerpunkt im
Museumsmarketing liegt eindeutig auf den Aufgabenfeldern, die mit direkten
Besucherkontakten verbunden sind: Ausstellen, Vermitteln und Service.
Besonderes Gewicht sollte dabei auf alle Leistungen vor, während und
nach dem Besuch gelegt werden. 

Internes Museumsmanagement; Führung und Organisation

Wer ist für die zielgerichtete inhaltliche Führung des Museums zuständig?

  • Der Vorstand des Vereins.

Wer ist für die Personalplanung und -entwicklung zuständig? (Personalentwicklungsplan …)

  • (Existiert nicht.)

Welche Personen tragen Verantwortung bei der Finanzplanung? (Wirtschaftsplanung, Controlling, Einwerbung von Drittmitteln, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung …)

  • Der Vorstand des Vereins.

Wer ist für das Gebäudemanagement zuständig? (Instandsetzung, Instandhaltung …)

  • Der Vorstand des Vereins.

Existiert eine Übersicht, aus der Organisationsstruktur, Personaleinsatz, Verantwortungs- u. Führungsstruktur hervorgehen? (Organigramm und / oder Geschäftsverteilungsplan)

  • Ja. Im Vorstand sind Fachbereiche eingerichtet. Für die praktische Arbeit existieren Arbeits- und Objektverantwortliche.

Wurden und werden Veränderungen in der Organisationsstruktur dokumentiert bzw. aktualisiert?

  • Ja, diese werden laufend angepasst.

Wie sieht die Stellenstruktur aus? (Vollzeit, Teilzeit, nebenamtlich, tatsächlich zur Verfügung stehende Wochenstunden …)

  • Alle Arbeiten werden ehrenamtlich verrichtet. Die geleisteten Arbeitsstunden werden erfasst, und dienen als Grundlage für zukünftige Planungen.

Hat sich die Personalausstattung in den letzten Jahren geändert? (Gründe, Stellenplanvermerke …)

  • Die Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter ist von 2005 bis 2012 leicht um 5% gesunken.

Gibt es eine Organisation bestimmter Abläufe? (Einsatzpläne, Checklisten, Workflow …)

  • Der Museumsbetrieb ist durch eine Betriebsordnung geregelt, in der die wesentlichen Abläufe geregelt sind.

Gibt es einen festgelegten aufgabenübergreifenden Informationsaustausch in der Einrichtung?

  • Es werden regelmäßig Vorstandssitzungen durchgeführt, an denen alle Mitarbeiter teilnehmen können.
  • Über das CMS/WIKI, in dem auch dieses Dokument hinterlegt ist, findet auch Informationsaustausch unter den Mitarbeitern statt.

Ist die heutige Personaldecke ausreichend, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden?

  • Ja.

Wurde in der Einrichtung ein Leitbildprozess durchgeführt? Wenn ja, wurde das Leitbild unter Einbeziehung der gesamten Belegschaft oder nur mit einem Teil der Mitarbeiter entwickelt?

  • Das Leitbild wurde von einem Teil der Mitarbeiter entwickelt.

Spiegelt sich das Leitbild auch im öffentlichen Erscheinungsbild des Museums wider (Corporate Identity)?

  • Ja.

Externes Museumsmanagement, Corporate Identity und Corporate Design

DMB: Gibt es Ansätze einer CI-Strategie?

  • Ja.

DMB: Gibt der Name den aktuellen Museumsschwerpunkt wieder?

  • Ja.

DMB: Hat das Museum einen einprägsamen (und unverwechselbaren) Namen?

  • Es werden für den touristischen Museumsbahnbetrieb die Bezeichnung "Gillbachbahn" und für die musealen Aktivitäten "Feldbahnmuseum Rommerskirchen-Oekoven" verwendet. Es wird "Gillbachbahn" künftig nicht mehr genutzt. Ein "Problem" stellt die Abkürzung "FWM" für "Feld- und Werksbahnmuseum" dar, welches in Fachkreisen eine hohe Bekanntheit hat, und die beispielsweise als Dateinamen tief in den Organisationsstrukturen des Museums verankert ist. Bei der Firmierung als "Feldbahnmuseum Rommerskirchen-Oekoven" sind die Buchstaben dieser Abkürzung künftig ohne Inhalt/Bedeutung. Das wird aber nicht als Problem gesehen, die Abkürzung DHL für den Paketdienst der Post ist z.B. auch ohne Bedeutung.

DMB: Gibt es ein einheitliches Erscheinungsbild? (Corporate Design (CD) als Ausdruck der Corporate Identity (CI))

  • Ja, es existiert eine Wort- und Bildmarke.
Bildmarke des Feldbahnmuseums Oekoven

DMB: Wer sind die Adressaten der Kommunikation? (Mitarbeiter, Besucher, Medien, Träger, Verwaltung, Sponsoren, Politik …)

  • Alle in der Fragestellung aufgezählten...

Werbung / PR und Öffentlichkeitsarbeit / Leistungen und Produkte

Gibt es ein Marketingkonzept? (Pläne, um den Bekanntheitsgrad, die Nutzung und Erweiterung der Angebote des Museums zu fördern)

  • Nein.

Gibt es Kooperationspartner im Bereich Marketing? (Museen, andere Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, Touristikanbieter, Hotels, Gaststätten …)

  • Nein.

Wer ist zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und PR?

  • Ein Fachbereichsleiter innerhalb des Vorstands.

Welches Finanz- und Zeitbudget steht für die Öffentlichkeitsarbeit und PR zur Verfügung?

  • Die für die Öffentlichkeitsarbeit vorgesehenen Mittel sind gering.

Welche Adressaten / Medien werden im PR-Bereich regelmäßig angesprochen? (Freunde und Förderer, Bildungseinrichtungen, Tourismuseinrichtungen, Presse / Radio / TV …)

  • Bei den angesprochenen Medien handelt es sich in erster Linie um die Tagespresse. Selten ist die Einschaltung des Lokalradios.

Verfügt das Museum über aktuelle Werbematerialien?

Welche Medien werden in regelmäßigen Abständen informiert?

  • Verteiler Tagespresse, etwa 20 Zeitungen.

Welche Werbemittel werden eingesetzt? (Werbung im Museum z. B. mit eigenen Produkten, in der direkten Umgebung …, Informationsprospekte, Museumsführer, Veranstaltungskalender (Auflage, Erscheinungsintervall), Plakatwerbung, Briefsendungen, Anzahl selbstgeschalteter Anzeigen, Werbung in Hörfunk / TV / Kino, Mailings / Newsletter, regelmäßige News in sozialen Netzwerken …)

  • Faltblätter werden regional verteilt. Facebook ist in Vorbereitung.

Welche Werbemittel werden für welches Zielgebiet eingesetzt?

  • ---

Gibt es eine eigene Homepage? (kurzer / einprägsamer Domainname, verantwortliche Redaktion im Museum, Ausstellungs- / Veranstaltungskalender, Buchungsmöglichkeit, Newsletter, Anbindung an Soziale Netzwerke im Web, / Blogs, Bewertungsplattformen, Sammlungsdatenbank …)

  • Das Museum ist unter [www.gillbachbahn.de www.gillbachbahn.de] und [www.feldbahnmuseum.org www.feldbahnmuseum.org] im Netz präsent.

Was gehört zum Leistungsspektrum des Museums? (Ausstellungs-, Forschungs-, Publikations-, Vermittlungstätigkeit, Vermietung, …)

  • ---

Wie ist die prozentuale Verteilung der einzelnen Leistungsfelder?

  • ---

Welche Angebote, Leistungen und Produkte werden nachgefragt, die noch nicht vorhanden sind?

  • ---

Besucherforschung

Wird eine Besucherstatistik geführt? (Jahres- / Monats- / Wochenübersichten: Differenzierung nach Gruppen- / Einzelbesuchern, Alter, Geschlecht, geografische Herkunft, eintrittsfreie Besucher, Veranstaltungs- / Wechselausstellungsbesucher …)

  • Nein.

Werden Besucherbefragungen zur Dauer- bzw. zu Sonderausstellungen vorgenommen? (demografische Daten, Herkunft, Akzeptanz der Werbemittel, Besucherzufriedenheit …)

  • Ja, in unregelmäßigen Abständen, die letzte im Jahr 2008.

Welche Zielgruppen werden bislang nicht erreicht? (Pläne und Maßnahmen, um diese zu erreichen)

  • ---

Gibt es eine Umfeldanalyse des Museums? (Produkte, Preise, Bewerbung und Vertrieb von Museums-, Kultur-, Freizeit-, Forschungs- u. Bildungsanbietern vor Ort, in der Region, im Land …)

  • Nein.

Werden mit anderen Einrichtungen vergleichende systematische Analysen von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen durchgeführt? (Benchmarkingpartner)

  • Nein.

Wie wird das Feedback der Besucher aufgenommen? (Besucherbuch, Gästebuch im Web, Fragebogen, Beschwerdemanagement …)

  • Ist nicht organisiert/strukturiert.

Erreichbarkeit

Wie ist die örtliche Lage des Museums zu beurteilen? (zentral, abseits der Hauptverkehrsstraßen, abgelegen …)

Anfahrtsskizze

Wie ist das Museum verkehrstechnisch angebunden? (öffentliche Verkehrsmittel des Nah- und Fernverkehrs, Pkw, Fahrrad, Fußgänger, Reisebus …)

  • Die Anbindung an den öffentlichen Personen-Nahverkehr ist schlecht. (Entfernung zur Bushaltestelle 0,5km / 2km, nur wenige Busse täglich, lange Fahrzeit zum nächsten Bahnhof, sonntags auf den Linie 871 und 879 kein Verkehr.)
    • Buslinie 871 (Dormagen Marktplatz KÖ - Grevenbroich Bf) bis Abzw. Oekoven -weiter Fußweg ca. 10 Minuten-
    • Buslinie 872 (Rommerskirchen Dorfanger - Neuss Landestheater) bis Oekoven Dorfanger -weiter Fußweg ca. 25 Minuten-
    • Buslinie 879 (Rommerskirchen Bahnhof/Postamt - Grevenbroich Bf) bis Abzw. Oekoven -weiter Fußweg ca. 10 Minuten-
  • In Grevenbroich und in Rommerskirchen sind Taxi-Unternehmen ansässig. Per TAXI besteht die Möglichkeit, von den jeweilgen Bahnhöfen zum Museum zu fahren:
    • TAXI Grevenbroich
      • Taxizentrale; Telefon 02181-3333
    • TAXI Rommerskirchen
      • Taxi Cun; Telefon 02183–418833
      • Taxi Müller; 02183-399
Die Angaben über Linien und Fahrzeiten sind ohne jede Gewähr!
Bitte informieren Sie sich stets auf den aktuellen Seiten der Anbieter!
Link defekt? Über eine Mitteilung darüber freut sich webmaster@feldbahnmuseum.org

Gibt es Busparkplätze, (Behinderten-) Parkplätze?

  • Ein Reisebus kann in der Museumseinfahrt parken. Es besteht Parkmöglichkeit für 40 Pkw.

Wie ist die Ausschilderung zum und Beschilderung des Museums zu beurteilen? (an Verkehrswegen oder Verkehrsknotenpunkten, zentralen Parkplätzen …)

  • Die Ausschilderung existiert nur unmittelbar an der Museumseinfahrt. An den Zufahrtsstraßen, Verkehrsknoten besteht keine Ausschilderung.

Werden geeignete Adressdaten kommuniziert, um das Museum erreichen zu können? (Besucheradresse, Verwaltungs- / Postanschrift, Adress- / Positionsangabe für Navigationssysteme …)

  • Ja.

Welche Öffnungszeiten hat das Museum? (Regel- u. Sonderöffnungszeiten, zusätzliche Besuchszeiten nach Vereinbarung für Gruppen, Schulklassen …)

  • Mai-Oktober
    • Samstags 14-18 Uhr
    • Fahrbetrieb: jeden ersten Sonntag im Monat 10-18 Uhr

Welche Bereiche des Museums sind barrierefrei zugänglich? (Dauerausstellung, Wechselausstellung, Freigelände, Bibliothek, Homepage …)

  • Rollstuhlfahrer
    • Der Weg vom Parkplatz zur Ausstellungshalle ist für Rollstuhlfahrer erreichbar. Maximale Stufenanzahl: Eins.
    • Es existiert eine Toilette, die von Rollstuhlfahrern benutzt werden kann.
    • Die Mitfahrt im Museumszug ist für Rollstuhlfahrer nur eingeschränkt möglich. Mitfahrmöglichkeit besteht nur in einem (offenen) Wagen. Zum Einsteigen ist eine Rampe im Museum vorhanden. Hilfe von zwei Personen ist notwendig. Ein Ausstieg im Endbahnhof "an der Lohe" ist nicht möglich.
  • Sehbehinderte
    • Die Texte der Ausstellung sind so gestaltet, daß die Lesbarkeit der Texte durch Farbwahl oder Schriftgröße nicht beeiträchtigt wird.

Wie ist die Preisgestaltung für den Eintritt? Gibt es soziale Ermäßigungen? (Ermäßigungen, regelmäßiger freier Eintrittstag, Familien- / Kombiticket …)

  • Der Eintritt in das Museum ist frei. (Die Erhebung eines Eintritt-Entgelds ist mit Eröffung der Dauerausstellung geplant.)
  • Die Mitfahrt im Feldbahnzug kostet:
    • 3,00 EUR (Erwachsener)
    • 1,50 EUR (Kind)
    • 7,00 EUR (Familie)

Bietet das Museum Vergünstigungen für Nutzer anderer Einrichtungen?

  • Nein.

Welchen zusätzlichen Service bietet das Museum beim Museumsbesuch? (Gruppenlogistik (z. B. Voucher, gesonderte Garderobe), mehrsprachiges Leit- und Informationssystem, Sitzgelegenheiten, Ruhezonen, Picknickraum, Kinderwickelmöglichkeit, Gästebuch vor Ort, Infomaterial anderer Kultureinrichtungen in der Region, Hinweise auf örtliche Infrastruktur …)

  • ---

Welchen Service bietet das Museum unabhängig vom Museumsbesuch? (Hotline, öffentlich zugängliche Bibliothek oder Archiv, Museumsshop, Cafeteria, Vermietung, Bearbeitung von Anfragen, Bestell- u. Reservierungsmöglichkeit per E-Mail für Dienstleistungen und Produkte, Aufnahme in Infoverteiler, Gästebuch im Internet inkl. Beschwerdemanagement, Hinweise auf örtliche Infrastruktur …)

  • ---

4. Qualifiziertes Personal

Die museumsspezifischen Qualifikationen des Personals stellen sicher, 
dass die Aufgaben sachgerecht wahrgenommen und die Ziele des Museums 
auf allen Ebenen kontinuierlich erreicht werden. Je nach Gattung und 
Größe variiert die Anzahl des Personals in den Museen. Entsprechend 
unterschiedlich kann die Qualifikation der Mitarbeiter sein. Es ist
sicherzustellen, dass sich die Museumsbeschäftigten durch Fortbildungen
weiterqualifizieren. Dies gilt auch für ehrenamtlich betriebene Museen.
Das Museum kann möglicherweise auch die Aus- und Weiterbildung von
Nachwuchskräften anbieten. 

Wird das Museum haupt- oder ehrenamtlich geleitet?

  • Ehrenamtlich.

Für welche Aufgabenbereiche hat das Museum Fachpersonal dauerhaft beschäftigt? (Leitung, Fachwissenschaftler, Sammlung, Forschung, Verwaltung, Ausstellungstechnik, Restauratoren, PR, Museumspädagogik, …)

  • keine

In welchen Aufgabenfeldern wird externer Sachverstand herangezogen? (wissenschaftliche Erarbeitung von Ausstellungskonzepten, Besucherforschung bzw. Marktforschung, Vermittlung, Restaurierung, wissenschaftliche Dokumentation …)

  • wissenschaftliche Erarbeitung von Ausstellungskonzepten
  • Restaurierung

Für welche Bereiche werden externe Dienstleister in Anspruch genommen? (Wachdienst, Aufsicht, Reinigung …)

  • Baumaßnahmen

Welche Aufgabenbereiche werden durch Ehrenamtliche wahrgenommen?

  • alle

Wer ist für die Akquise und Betreuung der freien Mitarbeiter bzw. externer Dienstleister zuständig?

  • Beauftragter des Vorstands, Projektverantwortlicher

Wo wird bei Bedarf Beratung nachgefragt? (regelmäßig oder gelegentlich, Beispiele …)

  • ---

Wer ist für die Akquise, die Aufgabenverteilung, die Betreuung und Anerkennung von Ehrenamtlichen zuständig?

  • ---

Welche Aufgaben werden von Arbeitskräften aus dem zweiten Arbeitsmarkt oder von Hartz IV-Empfänger übernommen?

  • keine.

Bietet das Museum Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten von Nachwuchskräften an? (Lehrstellen, Aus- / Weiterbildungsangebote; Volontariat: Ausbildungsplan, Fortbildungsmöglichkeiten, Betreuung; Praktika: unentgeltlich, bezahlt, regelmäßig, unregelmäßig, Dauer, Schüler, Studenten, Betreuung …)

  • Studenten-Praktika (Maschinenbau)

Besuchen die hauptamtlichen Mitarbeiter regelmäßig Fort- und Weiterbildungen?

  • (keine hauptamtlichen MA vorhanden)

Nehmen die ehrenamtlich Tätigen an Fortbildungen teil? (besondere Fortbildungsangebote …)

  • Ja.

Wird das Personal, das direkten Publikumskontakt hat, regelmäßig geschult? (Kasse, Aufsicht, Infotheke, Telefonzentrale, Sekretariat …)

  • Nein.

5. Sammeln

Die Sammlungen sind die Basis eines jeden Museums. Eine Analyse der
Sammlung schließt das Sammlungsprofil, die Sammlungsstrategie, die 
Sammlungspflege und die Sammlungsdokumentation ein. Auf Letztere wird
unter dem Punkt 7 Forschen und Dokumentieren eingegangen. Die Checkliste
dient dazu, Schwerpunkte der Sammlung zu benennen, etwaige Lücken innerhalb
der Sammlung auszumachen und die eigenen Bestände mit denen benachbarter Museen
zu vergleichen. Die in den Standards für Museen geforderte Abstimmung der 
Sammlungskonzepte und -strategien wird in Kooperation mit anderen Museen der
Region und / oder der eigenen Fachsparte erreicht und umgesetzt. 

Sammlungsstatus / Sammlungsprofil

Welchen Umfang hat die Sammlung?

  • 180 Feldbahn-Fahrzeuge (Loks und Wagen)
  • 200 Kleinexponate 2)
  • ca. 2500m Gleis 1)
  • ca. 450 Bücher 2)
  • ca. 1200 Archivalien 1)
    • 1) nicht erfasst
    • 2) nicht vollständig erfasst

Welchen Sammlungsschwerpunkt hat die Sammlung? (Gehen Sie dabei auf Schwerpunkte und Bedeutung einzelner Teilsammlungsbereiche ein)

  • Deutsche Feldbahn 1900 bis 1950.

Welche Bestandsgruppen führt das Museum in seiner Sammlung?

---

Wie hoch ist der Anteil an Leihgaben?

  • 25%

Sind die Besitzverhältnisse schriftlich festgehalten? (Leih-, Kaufvertrag, Schenkungsurkunde, Stiftungsurkunde, Eingangsbuch …)

  • Ja, durch Kaufvertrag oder Dauerleihvertrag.

Gibt es ungeklärte Besitzverhältnisse?

  • Nein.

Sind Restitutionsansprüche bei einzelnen Objekten oder Sammlungsbereichen zu vermuten? (Rückgabe an frühere Besitzer und Erben, NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut, Enteignungen in der DDR …)

  • Nein.

Sind einzelne Sammlungsobjekte, Sammlungen, Stiftungen mit besonderen Auflagen verbunden? (Dauerpräsenz, Publikation, Nennung etc. )

  • Nein.

Sammlungsstrategie

Wie ist die prozentuale Verteilung der Sammlungsobjekte entsprechend des Profils?

  • Unverzichtbar für das Profil des Museums: 20 %
  • Wichtig für das Profil des Museums: 50 %
  • Wichtig, ohne jedoch das Profil des Museums zu schärfen: 20 %
  • Ohne Bedeutung für das Museum oder ohne Bezug zur weiteren Sammlung: 10 %

Gibt es Regeln für die Aufnahme von Objekten in die Sammlung bzw. Regeln für die Abgabe? (Sammlung wird weiter ausgebaut, Sammlung ist weitgehend abgeschlossen, Sammlungsbestand wird abgebaut)

  • Es gibt sowohl Regeln für die Aufnahme, als auch für die Abgabe von Sammlungsgegenständen. Die Sammlung ist jedoch weitgehend abgeschlossen.

Wie ist der Status einzelner Sammlungsbereiche? (abgeschlossen, überrepräsentiert, Lücken, Erweiterungsbedarf)

---

Gibt es Überschneidungen mit Sammlungsschwerpunkten anderer Museen?

  • Ja.

Gibt es eine thematische Abgrenzung zu anderen Museen im Sammlungsbereich?

  • Nein.

Ist die Sammlungsstrategie mit anderen Museen abgestimmt? (Wenn ja, mit welchen Museen? Wenn nein, warum nicht?)

  • Nein, eine Zusammenarbeit ist wegen der Konkurrenzsituation nicht möglich.

Gibt es ein Sammlungsnetzwerk? (regional oder fachspezifisch …)

  • Nein.

Verfügt das Museum über ein schriftliches Sammlungskonzept? (Seit wann? Wann wurde es das letzte Mal aktualisiert?)

  • Ja, seit 1976, mit Abschluß der Sammeltätigkeit in den 1990er Jahren wurde es nicht mehr fortgeschrieben.

6. Bewahren

Museen haben den Auftrag, Zeugnisse der Vergangenheit und Gegenwart
dauerhaft zu erhalten und für nachfolgende Generationen zu sichern.
Dies setzt qualifizierte und aktuell gehaltene Kenntnisse des Zustandes
und der Lagerbedingungen der Objekte voraus. Durch vorbeugende Maßnahmen
und vorausschauendes Handeln können eventuell aufwändige, kostenintensive
konservatorische Maßnahmen oder Restaurierungsarbeiten vermieden oder
auf ein Mindestmaß reduziert werden. Grundsätzlich sind Konservierungs- 
und Restaurierungsarbeiten nur von Fachpersonal durchzuführen.
Um den Erhalt der Sammlung zu sichern, sind Sicherheitseinrichtungen ebenso
notwendig wie spezielle Notfallpläne für nicht auszuschließende Katastrophen
wie Feuer, Sturmschäden, Wassereinbruch und Hochwasser. 

Werden die Klimaverhältnisse (Temperatur, Luftfeuchte, Licht) in der Ausstellung überwacht?

  • Nein, die Art der Exponate macht dies nicht erforderlich.

Ist Schutz gegen Verschmutzung und Staub in den Dauer- und Sonderausstellungsbereichen gewährleistet?

  • Ja.

Verfügt das Museum über ausreichenden und geeigneten Depotraum für den nicht ausgestellten Teil der Sammlungen?

  • Nein, der Ausbau ist ein wesentliches Ziel der weiteren Arbeit.

Sind die Objekte sachgerecht verpackt und gelagert? (säurefreie Kartons, Planschränke, Abdeckung für Großobjekte …)

  • Für die Bibliotheks- und Archivbestände trifft das uneingeschränkt zu. Für die Großobjekte ist Abdeckung nicht erforderlich.

Ist Schutz gegen Verschmutzung und Staub im / in Depotbereich gewährleistet?

  • Für die Großobjekte ist Abdeckung nicht erforderlich.

Werden die Klimaverhältnisse (Temperatur, Luftfeuchte, Licht) im Depot überwacht?

  • Nein, die Art der Exponate macht dies nicht erforderlich.

In welchem konservatorischem / restauratorischen Zustand befindet sich der Bestand?

  • ---

Wird das Depot regelmäßig auf biologischen Befall überprüft? (Feuchteschäden, Schimmel, Insektenbefall …)

  • Nein, die Art der Exponate macht dies nicht erforderlich.

Gibt es ein schriftlich fixiertes Sammlungspflegekonzept? (geordnete Lagerung, Messungen, Kontrollen, Verantwortlichkeiten, Schulungen des Personals …)

  • Nein.

Welche Schutzvorrichtungen sind am und im Gebäude vorhanden? (Türsicherung, Gefahrenmeldeanlage …)

  • Einbruch- und Brandmeldeanlage.

Gibt es ein Sicherheitskonzept des Museums?

  • Nein.

Existiert ein Notfall- oder Evakuierungsplan für Besucher und Mitarbeiter? (Liste zu bergender Objekte, Evakuierungsorte, Gefrierkapazitäten für geschädigte Objekte …)

  • Ja, das ist Teil des Brandschutzkonzepts.

Existiert ein Notfall- und Evakuierungsplan für Sammlungsgegenstände in der Ausstellung und im Depot?

  • Ja, das ist Teil des Brandschutzkonzepts.

Kennen Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz die Museumsbaulichkeiten? (regelmäßige Begehungen, Übungen …)

  • Polizei und Feuerwehr: Ja
  • Katastrophenschutz: Nein.

7. Forschen und Dokumentieren

Forschen und Dokumentieren bedingen sich gegenseitig. Auf der 
Objektforschung aufbauend können einzelne Themen und Sachverhalte 
untersucht und so Forschungsergebnisse zusammengeführt werden. 
Umgekehrt können aktuelle Forschungsergebnisse eine neuerliche
Untersuchung der Objekte einer Sammlung notwendig machen. Die
Dokumentation im Museum umfasst die Eingangsdokumentation, die
Inventarisierung sowie objektbezogene Forschungsarbeit in Form der
wissenschaftlichen Katalogisierung und Erschließung. Die Dokumentation
gewährleistet, dass wertvolles Wissen über die Objekte nicht verloren
geht und langfristig für die Ausstellungs- und Bildungsarbeit und die
wissenschaftliche Forschung zur Verfügung steht. 

Gibt es eine schriftlich fixierte Dokumentationsrichtlinie? (Ablauf von Arbeitsprozessen, Datenfeldkatalog, Systematiken, kontrolliertes Vokabular, Schreibanweisungen …)

  • Es existieren Formblätter und Checklisten. Diese sind aber noch nicht in eine Richtlinie eingebunden.

Gab oder gibt es unterschiedliche Dokumentationssysteme? (benutzte Dokumentationssysteme, Zeitraum und Umfang ihrer Nutzung, )

  • Ja, es sind ältere schriftliche Aufzeichnungen und Aufzeichnungen auf Datenträgern vorhanden.
  • Zur Zeit (2012) werden viele Daten im Internet bereitgestellt.

Vernetzung mit anderen Museen?

  • Nein.

Welche Art der Dokumentation wird heute im Museum eingesetzt?

  • Objektkartei mit Objektfotografie und
  • Elektronische Datenbank mit Objektfotografie.

Wie hoch ist der prozentuale Anteil der dokumentarisch erfassten Objekte?

  • Eingangsbuch (Inventar) 0 %
  • Objektkartei mehr als 75 %
  • Elektronische Datenbank mehr als 75 %
  • Konventionell fotografisch erfasst mehr als 75 %
  • Digital fotografisch erfasst mehr als 75 %

Wie hoch ist der prozentuale Anteil an Digitalisaten, d.h. an Objekten, zu denen Informationen in Text und Bild in digitaler Form vorliegen?

  • bis 50 %

Gibt es eine museumseigene Systematik für die Sammlungsdokumentation? (Quelle / Autoren, heutige Nutzung …)

  • Ja, selbst erstellt.

Erfolgt eine objektbezogene und themenbezogene wissenschaftliche Erschließung der Sammlung? (Katalogisierung und Verschlagwortung, Dokumentation von Forschungslücken in Bezug auf die Sammlung …)

  • Ist in Arbeit.

Wird Provenienzforschung betrieben? (z. B. zu NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut, möglichen Rückgabeansprüchen von Vorbesitzern und Erben …)

  • Ja.

Gibt es darüber hinaus eine sammlungsunabhängige Forschungstätigkeit? (Desiderate, Spezialthemen …)

  • Ja.

Wie viele (Bestands-)Kataloge, Publikationen, Infoblätter gab das Museum in den letzten drei Jahren heraus?

Sind Teile der Sammlung online zugänglich? (Beteiligung an regionalem Projekt der Digitalisierung, …)

  • Ja.

Werden im Museum eigene Forschungsprojekte durchgeführt? (Forschung und Publikation, Ausstellungen, Vorträge im Museum, Publikationen etc. außerhalb …)

  • Ja, Forschung und Publikation.

Werden Dritten Objekte, Dokumentation, Archiv / Bibliothek des Museums für Forschungszwecke zugänglich gemacht? (Inhalt / Forschungsgegenstand, Zahl und Umfang der Projekte …)

  • Ja, die Nachfrage ist jedoch gering.

Welche Kooperationspartner gibt es im Bereich der Forschung? (wissenschaftlichen Archive, Bibliotheken und Hochschulen …)

  • keine.

Wie werden die Forschungsergebnisse veröffentlicht? (Ausstellungen, Publikationen, Fachvorträge, Lehrtätigkeit …)

  • Broschüren
  • Internet

Sind in der Dokumentation Angaben zur Nutzung und Verwertung von Urheber- / Nutzungs- / Bildrechten o. ä. erfasst?

  • Ja.

Gibt es ein museumseigenes Archiv? (Zeitrahmen, Umfang, Spezialbestände, Zugänglichkeit für Dritte …)

  • Ja, die Archivalien umfassen firmeninterne Unterlagen zu den Objekten, oder allgemein zu den Betrieben, wo die Objekte im Einsatz waren.

Ist der Archivbestand erschlossen? (Findbuch, Systematik, Datenbank, Erschließungsgrad …)

  • Nur zu geringem Anteil.

Gibt es eine museumseigene Bibliothek? (Umfang, Spezialbestände, Zugänglichkeit für Dritte …)

  • Ja, Feldbahn und Eisenbahn und allgemeine Technik weltweit, etwa 450 Bücher.

Ist der Bibliotheksbestand erschlossen? (Katalog, Systematik, Datenbank, Erschließungsgrad …)

  • Katalog in Datenbank, etwa 40%.

Wer betreut Leihanfragen und Leihverkehr? (Leihgaben, Leihnahmen …)

  • Beauftragter des Vorstands.

Wird Beratungs- und Betreuungstätigkeit angeboten? (für Laien / Hobbyforscher, Sammler, andere Einrichtungen …)

  • Ja.

8. Ausstellen und Vermitteln

Museen werden immer stärker als außerschulische Lernorte, Orte
der Erwachsenenbildung oder Treffpunkte für Generationen übergreifendes
Lernen wahrgenommen und genutzt. Als Ort lebenslangen Lernens hat das
Museum einen gesellschaftlichen Bildungsauftrag. Dieser kann nur
erfolgreich erfüllt werden, wenn die Vermittlungsinhalte allgemein
verständlich und ansprechend präsentiert werden und sich den Besuchern
die zentralen Fragestellungen des Museums erschließen. Eine Analyse des
Ist-Zustandes bietet zudem die Chance darüber nachzudenken, ob
zielgruppenorientierte museumspädagogische Angebote ausreichen, neu
konzipiert oder zusätzliche Angebote entwickelt werden müssen. Mithilfe
der nachfolgenden Checkliste werden grundlegende Daten und Eigenschaften
zum aktuellen Stand der Dauer- und Wechselausstellungen erhoben. Sie kann
keinesfalls als Grundlage zur Erstellung von Feinkonzeptionen für Dauer-
und Wechselausstellungen 4 dienen. 

Dauerausstellung

Wann wurde die Dauerausstellung eingerichtet? (insgesamt oder für Teilbereiche)

  • Es existiert eine einfache Ausstellung in Form eines begehbaren Depots seit 1980.
  • Eine gestaltete Ausstellung ist in Planung (2012), der Aufbau ist für 2013 geplant.

Gibt es ein Informations- und Leitsystem? (visuell, verbal, mehrsprachig)

  • Nein, in Planung.

Gibt es einen Titel, ein Motto bzw. Themen oder zentrale Fragestellungen innerhalb der Dauerausstellung, eine Gliederung bzw. Struktur der Präsentation?

  • Nein, in Planung.

Sind aktuelle Themen in der Dauerausstellung vertreten?

  • Nein, nicht vorgesehen.

Wurde / Wird die Dauerausstellung unter Beteiligung der Bevölkerung entwickelt?

  • Nein, nicht vorgesehen.

Welcher Vermittlungsansatz wird in der Dauerausstellung verfolgt? (Themen-orientiert, Exponat-orientiert, Verhältnis Themenstellung zu Objektsituation …)

Nach welchen Prinzipien erfolgt die Objektauswahl? (Ästhetik, Seltenheitswert, Authentizität, Einzigartigkeit, Originalität, Erinnerungswert …)

  • Die wesentlichen Faktoren für die Objektauswahl sind:
    • Authentizität
    • Bedeutung

Vermittelt die Dauerausstellung einen repräsentativen Querschnitt der Sammlung?

  • Ja.

Gibt es ein durchgängiges Gestaltungskonzept?

  • Ist geplant.

Welche Gestaltungsansätze wurden gewählt? (minimalistisch = Exponate sprechen für sich, evokativ = Emotionen werden angesprochen, didaktisch = Lernerfahrung steht im Vordergrund, dramaturgisch = Besucher werden mit einbezogen, episch = Exponat-Erläuterung steht im Vordergrund, lyrisch = assoziative Themenauswahl)

  • ---

Welche didaktischen Erschließungshilfen werden eingesetzt? (Texte, Illustrationen, Modelle, „Hands-on-Objekte“, AV-Medien, Inszenierungen, Interaktive Medien …)

  • Texte
  • Illustrationen
  • Modelle
  • Hands-on-Objekte
  • AV-Medien
  • Inszenierungen

Ist das Prinzip der Barriere-Freiheit im Dauerausstellungsbereich umgesetzt? (mobilitäts-, seh- und höreingeschränkte Besucher, Besucher mit Leseschwäche)

  • Ist geplant.

In welcher Weise werden pädagogische Kräfte bei der Konzeption der Dauerausstellung mit einbezogen?

  • Keine.

In welchem zeitlichen Rhythmus finden oder fanden Erneuerungen statt?

  • Es ist geplant, die Ausstellung in Teilbereichen jährlich zu verändern.

Wechselausstellungen

In welchem Bezug stehen Wechselausstellungen zur Dauerausstellung, zur Sammlung des Museums oder zu neuen Forschungsergebnissen?

  • In der Dauerausstellung ist ein räumlicher Bereich für eine Wechselausstellung freigehalten. Weitere Planungen existieren noch nicht.

Finden sich Themen der jüngsten Vergangenheit in den Präsentationen widergespiegelt?

  • Nein.

Werden Ausstellungen auch unter Beteiligung der Bevölkerung entwickelt?

  • Nein.

Ist das Museum in einen Ausstellungsverbund eingebunden? (Kooperation mit einzelnen Museen, spartenbezogen, regional und / oder international, Wanderausstellungen …)

  • Nein, ist aber angedacht (noch nicht geplant).

Wie viele Wechselausstellungen wurden in den letzten drei Jahren gezeigt?

  • Keine.

Wie ist das Verhältnis eigen produzierter zu übernommenen Ausstellungen?

  • 0:0

Wer organisiert den ausstellungsbezogenen Leihverkehr? (Museumsmitarbeiter, Honorarkräfte …)

  • Es bestand noch kein Bedarf.

Was bietet das Museum an Begleitprogramm für die jeweiligen Wechselausstellungen an? (Eröffnungsveranstaltungen, Vorträge, museumspädagogische Angebote …)

  • Noch nicht durchgeführt.

Gelten für Wechselausstellungen dieselben Öffnungszeiten wie für die Dauerausstellung?

  • Ja. (Wenn das einmal zutreffen wird.)

Werden pädagogische Kräfte bei der Konzeption und Realisation der Wechselausstellung mit einbezogen?

  • Nein.

Ist das Prinzip der Barriere-Freiheit im Wechselausstellungsbereich umgesetzt?

  • ---

Veranstaltungen / Angebote

Welche Art von Veranstaltungen bietet das Museum? (Führungen, Gespräche, Vorträge, Lesungen, Konzerte, Tagungen, Aktionstage, „Blick hinter die Kulissen”, Museumsnacht, Exkursionen, Events …)

  • Führungen
  • Aktionstage
  • Blick hinter die Kulissen

Gibt es feste museumspädagogische Veranstaltungen zur Sammlung? (personale Vermittlung durch Führungen, Kurse, Projektwochen, (Kinder-) Ferienprogramme, Generationen übergreifende Angebote …)

  • Führungen auf Anfrage.

Gibt es temporäre museumspädagogische Angebote, z. B. zu Wechselausstellungen?

  • Nein.

Werden zielgruppenspezifische Vermittlungsangebote entwickelt?

  • Nein.

Sind aktuelle Themen in den Vermittlungsangeboten vertreten?

  • Nein.

Werden die Veranstaltungen in Abstimmung / Kooperation mit anderen regionalen Kulturanbietern, Tourismus-, Bildungs- oder sozialen Einrichtungen etc. geplant?

  • Nein.

TEIL B: Wege zum Soll-Zustand: Zielfindung und Handlungsplan

Der Prozess der Zielfindung und die Herausarbeitung der Handlungsfelder
sind zwei wichtige Bausteine eines ersten Maßnahmenkatalogs zum Erreichen
des Soll- Zustands. 

9. Zielfindung

Der Zielfindungsprozess baut auf der Analyse des Ist-Zustandes im Museums-
konzept auf. Sind alle relevanten Daten zu einzelnen Fragestellungen ermittelt,
werden im nächsten Schritt die Stärken und Schwächen in den unterschiedlichen
Arbeitsbereichen herausgearbeitet und gewichtet. Es ist angeraten, innerhalb
dieser Auswertung genau zu kennzeichnen, wo dringender Handlungsbedarf besteht
und ernsthafte Probleme vorliegen. Die Ziele können von Museum zu Museum
unterschiedlich sein und sich je nach Bereich ergänzen, überschneiden oder
teilweise ausschließen. Für jedes Arbeitsfeld muss genau benannt werden, warum
welche Prioritäten gesetzt werden. Aus einer komplexen Betrachtung aller
relevanten Entwicklungsziele resultiert eine Prioritätenliste. 
Formulieren Sie für jedes einzelne Arbeitsfeld des Museums ein Ziel und oder
legen Sie Teilziele fest.

Ist eine Änderung der inhaltlichen Ausrichtung des Museums beabsichtigt?

  • Nein.

Soll dem Museum ein neues Image gegeben werden? (Öffentlichkeit und / oder Erscheinungsbild …)

  • Nein.

Ist eine Namensänderung des Museums beabsichtigt?

  1. Das Museum firmiert als "Feldbahnmuseum Oekoven".
  2. Der Trägerverein heißt "Feld- und Werksbahnmuseum e.V.". Dieser Name tritt in der Öffentlichkeit nicht in Erscheinung. In Fachkreisen ist die daraus resultierende Abkürzung "FWM" verbreitet. Diese wird im Museum nur noch intern benutzt.
  3. Das touristische Angebot wurde als "GILLBACHBAHN" beworben. Dies soll in der Zukunft nicht mehr geschehen. (Konzentration auf den Namen "Feldbahnmuseum Oekoven".)
  • Die Punkte 1. und 2. werden so unverändert bleiben.

Soll das Museum eine neue Funktion übernehmen?

  • Nein!

Wird die Neupositionierung des Museums innerhalb der Museums-, Bildungs- und Freizeitlandschaft angestrebt?

  • In der Museumslandschaft will sich das Feldbahnmuseum Oekoven von einer Museumsbahn/reines Freilichtmuseum mit Saisonbetrieb an wenigen Öffnungstagen im Jahr zu einer ständig geöffneten Einrichtung mit Dauerausstellung in geschlossenen Räumen wandeln.
  • Im Bildungsberech werden Kooperationen mit den benachbarten Schulen angestrebt.
  • Das Freizeitangebot wird sich nicht wesentlich verändern, lediglicvh das gastronomische Angebot soll verbessert und erweitert werden.

Sollen neue Zielgruppen für das Museum erschlossen werden?

  • Ja, das Museum soll stärker als außerschulischer Lernort genutzt werden.

Ist eine Standortveränderung des Museums geplant?

  • Nein.

Wird eine Rechtsformänderung / Reorganisation angestrebt?

Steht eine personelle Umstrukturierung an?

  • Nein.

Soll die Finanzstruktur geändert werden, und wenn ja, wie?

  • Nein.

Welches sind die für die Zukunft des Museums vorrangigen Ziele? (Reihenfolge festlegen!)

  • Verbesserung der Infrastruktur und Barrierefreiheit.
  • Gestaltung der Dauerausstellung.
  • Bau weitere Überdachungen für die Feldbahnfahrzeuge. (Alles muß unter Dach!)
  • Verbesserung der Gastronomie.
  • häufigere Öffnungszeiten. (Fernziel: täglich!)
  • Verlängerung der Gleisstrecke.

10. Handlungsplan / Bestimmung von Handlungsfeldern

Für jedes Aufgabenfeld sind entsprechende Teilziele, die kurz- oder
mittelfristig bevorzugt umgesetzt werden sollen, zu formulieren.
Berücksichtigt werden muss, welcher personelle und finanzielle Bedarf
erforderlich ist. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, den zeitlichen
Rahmen für jede Maßnahme klar zu definieren. Nur so ist die Möglichkeit
gegeben, den Umsetzungsgrad oder die Erfüllung einzelner Teilziele zu
überprüfen und ggf. zu modifizieren. 

Welches sind die Stärken des Museums?

  • ---

Welche Chancen bieten sich für das Museum, ausgehend von seinen Stärken?

  • ---

Welche Schwächen hat das Museum? Auch Schwächen können Chancen sein!

  • ---

In welchen Bereichen bestehen ernsthafte Probleme und wo liegt dringender Handlungsbedarf?

  • ---

In welcher Reihenfolge sollen die notwendigen Maßnahmen durchgeführt werden?

  • ---

Welche personellen, finanziellen und zeitlichen Ressourcen sind für die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen erforderlich?

  • ---

In welchen Zeitabständen soll die Museumskonzeption aktualisiert werden?

  • Die Konzeption ist langfristig angelegt. Aus der Erfahrung beim Aufbau des Museums seit 1976 hat sich gezeigt, daß die Konzeption nur sehr geringfügig geändert werden mußte. Die wichtigsten Veränderungen wurden in den ersten Jahren nach der Gründung vorgenommen. Diese betraf eine Bündelung der Aktivitäten auf die Kernaufgaben des Feldbahnmuseums. Man kann davon ausgehen, daß die sich über diesen langen Zeitraum entwickelte Konzeption noch für viele Jahre tragfähig ist.

Weblinks

Leitfaden zur Erstellung eines Museumskonzeptes des Deutschen Museumsbundes (http://www.museumsbund.de).

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